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T-55 C   Fahrlehrpanzer

Der T-55 war der mittlere Standardpanzer der Streitkräfte der Sowjetarmee sowie ihrer Verbündeten, etwa der NVA der DDR, in den 1960er und 1970er Jahren

Entwicklung

Haupteinsatzzweck war der offensive Einsatz bei großräumigen Operationen nach eigenen oder gegnerischen Kernwaffenschlägen. Gefechtshandlungen sollten dabei mit möglichst großen Panzerabteilungen (ab Bataillon aufwärts) im Verbund mit motorisierter Infanterie, Artillerie und anderen Teilstreitkräften sowie unter Deckung aus der Luft durchgeführt werden. Es zeigte sich aber, dass der Panzer für fast alle Aufgaben unter fast allen Bedingungen einsetzbar war.

  

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 4
Länge 9 m (mit Kanone)
6,04 m (ohne)
Breite 3,27 m
Höhe 2,3 m 
Gewicht 36 t (leer)
44 - 45t (Gefecht)
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung Turm 39 - 203 mm, Wanne 33 - 100 mm
Hauptbewaffnung 1 x 100 mm Kanone vom Typ D-10T2S, 40 Züge (41 Granatpatronen)
Sekundärbewaffnung 1 x 7,62 mm PKT (koaxial) und 1 x 7,62 mm (Fahrer, starr eingebaut) 2000 Patronen

1 x 12,7 mm DSchK, (Fla-MG, 500 Patronen)

Beweglichkeit
Antrieb 12-Zylinder V, 48 Ventile, 33 Liter Hubraum Dieselmotor W55W oder W2
580+ PS
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit > 45 km/h
Leistung/Gewicht 14,5 PS/Tonne
Reichweite 500 km Gelände
600 km Straße

Einsatzzweck

Haupteinsatzzweck war der offensive Einsatz bei großräumigen Operationen nach eigenen oder gegnerischen Kernwaffenschlägen. Gefechtshandlungen sollten dabei mit möglichst großen Panzerabteilungen (ab Bataillon aufwärts) im Verbund mit motorisierter Infanterie, Artillerie und anderen Teilstreitkräften sowie unter Deckung aus der Luft durchgeführt werden. Es zeigte sich aber, dass der Panzer für fast alle Aufgaben unter fast allen Bedingungen einsetzbar war.

 

Einsatz

In seiner Haupteinsatzzeit (1960er und 1970er Jahre) war der T-55 ein modernes Waffensystem, das sich vor allem durch seine Feuerkraft, Mobilität und Universalität auszeichnete.Wegen seiner einfachen Grundkonzeption war es möglich, den Panzer über Jahre hinweg mit geringem Aufwand zu modernisieren und technisch auf dem Niveau seiner Hauptkontrahenten zu halten. Mit der Einführung neuer Kampfpanzer im Westen wie im Osten (Leopard 2, M1 Abrams bzw. T-72) trat der T-55 in die zweite Reihe zurück, wurde jedoch weiterhin sowohl von der Sowjetunion als auch ihren Verbündeten im Warschauer Pakt in großem Umfang genutzt. In der NVA wurde er seit 1977 teilweise durch den T-72 ersetzt. Die hohen Verluste bei vielen Konflikten im Nahen Osten und im südlichen Afrika resultierten aus dem schlechten Ausbildungsstand der Besatzungen und mangelhafter Taktik. Insbesondere die fehlende Deckung aus der Luft und schlechte Gefechtsfeldaufklärung wirkten sich oft verheerend aus. Bei sachgemäßem Einsatz (panzergünstiges Gelände, Infanterie- und Artillerieunterstützung) und kompetenter Truppenführung beherrschten auch kleinere Verbände mit dem T-55 das Gefechtsfeld (siehe Vietnamkrieg). Erbeutete T-55 wurden besonders in Israel gern und viel weiterverwendet.  

 

 

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